Vermisster 39-Jähriger starb in einer Dino-Statue bei Barcelona

Der Mann hatte offenbar versucht sein hineingefallenes Handy aus der großen Pappmaché-Figur zu holen und war kopfüber in einem Bein stecken geblieben.

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Der leblose Körper des Mannes wurde in dieser Dinosaurier-Figur entdeckt.
© Screenshot

Barcelona – Ungewöhnlicher Leichenfund in Spanien: Im Inneren einer Dinosaurier-Statue aus Pappmaché ist in einem Vorort von Barcelona ein toter Mann entdeckt worden. Der leblose Körper wurde am Wochenende von einem Mann, der mit seinem Sohn in der Nähe der Statue spielte, durch ein kleines Loch im Pappmache bemerkt, wie die Zeitung El País und andere spanische Medien unter Berufung auf die katalanische Polizei berichteten. Der Mann habe sofort die Polizei alarmiert.

Der Tote war den Angaben zufolge erst wenige Stunden vor dem Fund am Samstag von seiner Familie als vermisst gemeldet worden.

Keine Anzeichen für ein Verbrechen

Um die Leiche des 39-Jährigen zu bergen, habe die Feuerwehr in Sant Coloma de Gramenet ein größeres Loch in die Statue bohren und auch einen Kran einsetzen müssen, da der Tote sehr groß und sehr schwer gewesen sei, hieß es. Es gebe keine Anzeichen für ein Verbrechen.

Die Polizei vermutet, dass der Mann kopfüber sein hineingefallenes Handy aus einem Bein der Dinosaurier-Figur habe holen wollen – und es dann nicht geschafft habe, wieder herauszukommen. Man wolle aber die Autopsie abwarten, um die genaue Todesursache und den Todeszeitpunkt zu ermitteln.

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Die Dinosaurier-Staue hatte in Sant Coloma de Gramenet etwa zehn Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums der katalanischen Hauptstadt Barcelona als Werbung für einen Kinokomplex gedient, der aber schon vor einiger Zeit geschlossen wurde. (APA/dpa)


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