„Der Zivildienst bietet mir Perspektiven“

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Felix Strobl ist als Zivildiener beim Diakoniewerk Hopfgarten.
© Diakoniewerk

Hopfgarten i. Br. – „Die Herzlichkeit beim Schnuppertag hat mich überwältigt“, erinnert sich Felix Strobl. Der 21-jährige Tiroler leistet seit Herbst seinen Zivildienst in der Integrativen Beschäftigung des Diakoniewerks in Hopfgarten.

Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung und Lernschwierigkeiten macht ihm Freude. Um 8.30 Uhr beginnt sein Arbeitstag. „Die begleiteten Kollegen sehen mich, wenn ich beim Fenster vorbeigehe, und begrüßen mich oft schon an der Tür mit einem Kaffee“, freut sich Strobl.

Nach dem kurzen Kaffeeplausch geht’s auch schon los. „Am Vormittag machen wir Außeneinsätze oder schulisches Training. Am Nachmittag gibt es oft unterschiedliches Programm oder wir gestalteten etwas Kreatives“, berichtet Strobl.

Die Außeneinsätze gefallen dem sportlichen Zivildiener sehr. „Wir waren viel in der Wildschönau unterwegs, haben Spazierwege und Statuen gepflegt“, sagt Felix Strobl. Dass ihm der Zivildienst solche Freude bereitet, liegt seiner Meinung nach am Team.

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„Ich habe gemerkt, wie gut mir die positive Einstellung der Menschen mit Behinderung tut. Egal ob wir Schnee schaufeln oder etwas ausgraben, sie sind mit so großer Motivation und guter Laune dabei. Das überträgt sich auch auf mich“, ist er überzeugt.

Für Felix Strobl hat der Zivildienst neue Perspektiven aufgetan und den Erfahrungshorizont erweitert. „Wenn man mit Menschen mit Behinderung zu tun hat, merkt man schnell, dass man mit ihnen genauso Spaß haben kann wie mit den eigenen Freunden“, sagt Strobl.

Nach dem Zivildienst geht es für ihn vorerst zurück in die Gastronomie. „Ich werde diese Sommer-Saison auf jeden Fall arbeiten und überlegen, wie es bei mir weitergeht. Ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht doch studieren möchte“, berichtet Strobl. (TT)


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