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„Geaht’s no“ in Telfs? Intendant drohte mit Rücktritt

Die Volksschauspiele, ein Unruheherd. Intendant Nix drohte mit Rücktritt. Die Politik stellt sich hinter die neue Geschäftsführerin. Das Land überweist weniger Geld als erhofft.

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Bei der Programmvorstellung im Februar standen Landesrätin Beate Palfrader und Bürgermeister Christian Härting Intendant Christoph Nix (r.) noch freundlich lächelnd zur Seite. Jetzt gibt es kritische Töne.
© Thomas Böhm

Von Markus Schramek

Telfs – Keine zwei Monate bleiben den Tiroler Volksschauspielen in Telfs noch bis zur Eröffnung am 15. Juli. Mehr als 100 Programmpunkte sollen in sechs Wochen über die Bühne gehen. An den Kulissen wird gearbeitet, doch hinter diesen ist von Ruhe weiter keine Spur. Das wohl frech gemeinte Jahresmotto „Geaht’s no?“ wird ungewollt zur Frage in eigener Sache. Der aus Hessen stammende Intendant Christoph Nix hat nämlich damit gedroht, aus seinem Vertrag, nach nicht einmal einem Jahr, auszusteigen. „Mehrere Schauspieler haben immer noch keinen Vertrag, es gab Kündigungen, weil die Gagen viel zu niedrig sind“, erklärt Nix gegenüber der TT seine – nun wieder verworfenen – Rücktrittsgedanken.

Der Telfer Bürgermeister Christian Härting, er vertritt die Gemeinde in der 2019 neu gegründeten Volksschauspiele GmbH, hat vom wachsenden Frust des Intendanten gehört. Er kommentiert dies so: „Es ist nicht das erste Mal, dass Nix davon spricht, alles hinwerfen zu wollen. Das renkt sich wieder ein.“


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