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Graffiti-Szene im Visier der Polizei: Aktion scharf gegen Sprayer

Die Polizei nimmt seit Jahresbeginn verstärkt die Graffiti-Szene ins Visier. Sogar das Landeskriminalamt beteiligt sich mit Analysen an den Ermittlungen.

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Mit ihren Werken verursachen die Sprayer nicht nur Schäden, sondern auch ein schmuddeliges Stadtbild.
© Böhm

Von Thomas Hörmann

Innsbruck – Sie sorgt manchmal mit unerwünschter Kunst, viel öfter aber mit „Kritzikratzi“ für erhebliche Sachschäden und ein schmuddeliges Stadtbild. Für die Polizei gute Gründe, um die Sprayerszene verstärkt ins Visier zu nehmen. „Die Eindämmung der Graffiti-Flut ist seit Jahresbeginn Teil unseres Schwerpunktprogramms“, sagt Christoph Kirchmair, Leiter der Innsbrucker Kripo, den Sprayern den Kampf an. Ein Kampf, für den die Polizeiführung auch schwere Waffen ins Gefecht führt. So beteiligt sich sogar das Landeskriminalamt an den teils tirolweiten Ermittlungen. „Die LKA-Beamten analysieren die verschiedenen Sachbeschädigungen und helfen uns, die Graffiti einzelnen Tätern zuzuordnen“, beschreibt Kirchmair die Vorgangsweise. Wenn dann ein Sprayer erwischt wird, ist schnell klar, welche Werke seine Handschrift tragen.


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