Sieben Meter langer Buckelwal in Frankreich angeschwemmt

Buckelwale kommen eigentlich nicht im Mittelmeer vor. In Frankreich wurde nun ein sieben Meter langes Expemplar angeschwemmt. Der Kadaver soll obduziert werden.

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Das tote Tier soll obduziert werden, um die Todesursache zu klären.
© PASCAL GUYOT

La Grande-Motte – Ein sieben Meter langer Buckelwal ist an der französischen Mittelmeerküste angeschwemmt worden und verendet. „Als wir ankamen, war er schon tot“, sagte die Tierpflegerin Élodie Sene, die im Aquarium der südfranzösischen Stadt Grau-du-Roi arbeitet und am Mittwoch zum Strand von Carnon gerufen wurde. „Ich habe so etwas noch nie gesehen. Es ist das erste Mal, das ich so etwas am Mittelmeer sehe.“

Der Wal-Kadaver wurde mit einem Radlader von dem Strand nahe der Küstenstadt La Grande-Motte entfernt. Er soll am Donnerstag obduziert werden, um die Todesursache zu klären.

Buckelwale kommen eigentlich nicht im Mittelmeer, sondern in den Ozeanen vor. In den vergangenen Wochen hatte bereits ein junger Grauwal für Schlagzeilen gesorgt, der sich offenbar ins Mittelmeer verirrt hatte. Das acht Meter lange Jungtier, dessen natürlicher Lebensraum der Nordpazifik ist, war zuerst im März vor der Küste Marokkos und danach vor der italienischen und französischen Küste gesichtet worden. Zuletzt wurde der schon stark geschwächte Wal vor Mallorca beobachtet. (APA/AFP)


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