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IKB-Aufsichtsrat: Grüne von ÖVP-FI-FPÖ überstimmt

Georg Willi wollte den Aufsichtsrat „entpolitisieren“, sein Besetzungs-Vorschlag fand aber keine Zustimmung. Die FPÖ ortet Intransparenz.

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Die Stadt hält an den IKB 50 Prozent plus eine Aktie. Bei der Entsendung der Aufsichtsräte wurde der Bürgermeister ausgebremst.
© Falk

Von Denise Daum

Innsbruck – Georg Willi versteht die Welt nicht mehr. Wieder einmal. Erneut erlebe er Dinge, die eigentlich denkunmöglich seien, sagt der Innsbrucker Bürgermeister. Nicht nur, dass sein Vorschlag zur Besetzung des IKB-Aufsichtsrates bei der gestrigen Stadtsenatssitzung abgelehnt wurde – die FPÖ zauberte einen Gegenvorschlag aus dem Hut, den die bürgerliche Mehrheit von ÖVP, Für Innsbruck und FPÖ kurzerhand auch noch beschloss.

Es lief so ab: Der Stadtsenat behandelte in seiner Sitzung am Mittwochvormittag unter anderem die Entsendung in den Aufsichtsrat der Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB). Die Stadt Innsbruck ist zu 50 Prozent plus eine Aktie Aktionärin der IKB und kann damit fünf Personen vorschlagen (die restlichen 50 Prozent minus eine Aktie hält die Tiwag).


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