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Pandemie-Winter zwingt Zillertaler Seilbahner auf Sparkurs

Der Pandemie-Winter brachte Umsatzeinbußen von 96,8 Prozent bei den Zillertaler Seilbahnen. Investiert wird daher nur ein Fünftel des durchschnittlichen Investitionsvolumens.

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Leere, perfekt präparierte Pisten im Zillertal. Die Einheimischen hatten diesen Winter ihre Freude daran, doch der Wegfall der Touristen traf die Seilbahner hart.
© Dähling

Mayrhofen – Ohne Gäste geht’s nicht. Das macht die nun vorliegende Wintersaison-Bilanz der Zillertaler Seilbahner deutlich. Umsatzeinbußen von 96,8 Prozent gegenüber der letzten Normalsaison im Winter 2018/19 sind der Preis dafür, dass sich die Einheimischen auf leeren Pisten austoben konnten. Josef Reiter, Obmann der IG Zillertaler Seilbahnen: „Wirtschaftlich ist der vergangene Winter mehr als ernüchternd. Wir sehen die nicht vorhandene Wirtschaftlichkeit des Seilbahnbetriebes ohne Gäste. Dennoch freuen wir uns über die positiven Rückmeldungen der heimischen Bevölkerung zu unserem Angebot.“


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