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Swarovski könnte erstmals in der Geschichte externe Chefs bekommen

Nach 126 Jahren dürften bald erstmals nicht mehr nur Swarovski-Familienmitglieder in den Führungsgremien des Kristallkonzerns sitzen.

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Innerhalb der Familie Swarovski wird weiter intensiv um eine Struktur für die Zukunft gerungen.
© Rita Falk

Von Alois Vahrner

Wattens – Im Vorjahr hatte Tirols größter Industriekonzern wiederholt für dicke Schlagzeilen gesorgt – mit einem massiven Personalabbau gerade auch am Stammsitz in Wattens und einem eskalierten Familienstreit um die gegen heftige Widerstände eines Teils der Gesellschafter beschlossene Strukturreform.

Bei der gestrigen Gesellschafterversammlung ließ der größte Einzelaktionär Markus Langes-Swarovski aufhorchen – mit dem Antrag auf Bestellung von externen Führungskräften in der Geschäftsführung und im Verwaltungsrat. Seit Gründung des Unternehmens waren bisher ausschließlich Familienmitglieder in der Führung des weltweit bekannten Konzerns gesessen. Das könnte sich aber bald ändern.


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