Lenovo wird für Österreichs Schulen bis zu 270.000 PCs liefern

Der Deal mit dem chinesischen Unternehmen ist Teil des Acht-Punkte-Plans des Bildungsministeriums zur IT-Ausstattung österreichischer Schulen, der in Summe ein Volumen von rund 250 Mio. Euro hat.

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Arbeiterin in einem Lenovo-Werk in Shanghai. Das Unternehmen gehört mit Hewlett-Packard zu den beiden weltgrößten Produzenten von PCs.
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Wien – Österreichs Schüler werden großteils mit Lenovo-Geräten in die neue Mittelschule bzw. ins Gymnasium starten. Die Firma gewann die Ausschreibung von bis zu 270.000 Windows-PCs für Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Schulstufe. Die erste Tranche von bis zu 90.000 Geräten ist schon heuer im Herbst fällig, die Lieferung streckt sich bis zum Herbst 2024, sagte Michael Neuhold von Lenovo Österreich zur APA. Mit an Bord bei dem Projekt sind die IT-Experten von cancom.

Der Deal ist Teil des Acht-Punkte-Plans des Bildungsministeriums zur IT-Ausstattung österreichischer Schulen, der in Summe ein Volumen von rund 250 Mio. Euro hat. Ausgeschrieben waren neben den Windows-PCs noch 120.000 Tablets von Apple, 100.000 Windows-Tablets, 12.000 Chrome-PCs mit dem Betriebssystem von google und 10.000 Android-Tablets. Es sind noch nicht alle Zuschläge erfolgt, sagte Neuhold.

Kosten von bis zu 100 Mio. Euro für Rechner

Lenovo habe das Angebot gemeinsam mit cancom abgegeben. Inkludiert ist eine vierjährige Garantie, allenfalls nötige Wartungsarbeiten wird cancom leisten. Vorerst hat das Ministerium die Abnahme von 180.000 Windows-PCs garantiert, weitere 90.000 sind optional. Sollten alle 270.000 Geräte bestellt werden, würde das Paket inklusive IT-Ausstattung rund 100 Mio. Euro kosten. Relativ günstig ist für den Schulbetrieb die Software, da Microsoft eine kostengünstige Lizenz des Betriebssystems („shape the future“) speziell für Schulen anbietet.

Lenovo hofft noch darauf, dass auch eine Schulsoftware ausgeschrieben wird, die das derzeit verwendete Microsoft-Produkt MS Teams ersetzen könnte - denn der PC-Anbieter, der seit Jahren auf Lern- und Bildungssoftware fokussiert, hat auch eine „Classroom Software“ im Angebot, mit der Schüler und Lehrer vernetzt werden könnten. „Wir hoffen, ein ganzes Ökosystem anbieten zu können“, so Neuhold. Seines Wissens werden derzeit verschiedene Produkte getestet.

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Das chinesische Unternehmen Lenovo hat 2004 die PC-Sparte von IBM gekauft und gehört mit Hewlett-Packard zu den beiden weltgrößten Produzenten von PCs mit jeweils einem Marktanteil von etwa einem Fünftel. Trotz Engpässen bei Halbleitern und der damit verbundenen Unsicherheit geht Lenovo davon aus, die bestellten Mengen liefern zu können. Im Jahr 2019 hatte Lenovo einen Marktanteil von 24 Prozent am weltweiten PC-Markt und hat über 62 Millionen Geräte dieser Klasse verkauft. (APA)


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