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Fibromyalgie-Syndrom: Schmerzfrei nur mit Einsatz

Das zeitweise von unerträglichen Schmerzen geprägte Fibromyalgie-Syndrom zwingt Betroffene in die Knie. Sie müssen aber aufstehen, um besser durchs Leben zu kommen.

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Steifigkeit am Morgen und über den ganzen Tag unerträgliche Rücken- sowie Brustkorbschmerzen plagen Fibromyalgie-Betroffene.
© imago

Von Susann Frank

Innsbruck – Alles tut weh. Und vor allem die Schmerzen im Wirbelsäulenbereich und am Brustkorb sind seit Monaten kaum noch zu ertragen – und kaum einer glaubt einem, das Leiden ist ja nicht sichtbar. Zudem brachten unterschiedlichste Arztbesuche bisher keine Linderung, geschweige denn eine Diagnose. Menschen, die das Fibromyalgie-Symptom plagt, erkennen wohl ihr Schicksal in diesen Zeilen wieder.

Oftmals haben sie einen richtigen Mediziner-Marathon hinter sich, obwohl sie selbst nicht einmal mehr zu einem kurzen Dauerlauf fähig sind, geschweige denn für einen 40-Stunden-Beruf. „Das liegt daran, dass es keine messbaren Parameter und keine Laborwerte gibt, welche diese Krankheit nachweisbar machen“, erklärt Rheumatologe Wolfgang Halder. Weil die Diagnose nur per Ausschlussverfahren gestellt werden kann, vergeht erst einmal viel Zeit, bis es überhaupt so weit ist. „Alles andere muss ausgeklammert werden, um Fibromyalgie zu bestätigen“, betont der Mediziner.


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