IKB-Energiekunden erhalten nach VKI-Aktion Geld zurück

Auf Initiative des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) bekommen Haushaltskunden der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) wegen einer unzulässigen Preisanpassungsklausel Geld zurück.

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Innsbruck – Auf Initiative des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) bekommen Haushaltskunden des Tiroler Energieversorgers Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) wegen einer unzulässigen Preisanpassungsklausel Geld zurück. Für einen durchschnittlichen Kunden mit 3500 kWh Jahresverbrauch geht es dabei um 45 Euro. Betroffen sind Kunden mit den Tarifen IKB-comfort, IKB-eco, IKB-Grundversorgung sowie der Zusatzprodukte IKB-Boiler und IKB-Heizung.

Die Refundierung bezieht sich auf den Zeitraum 1. Jänner 2019 bis 31. März 2020. Abhängig vom jeweiligen Verbrauch kann die Pauschalierung zwischen 0,5 und 120 Euro ausmachen, erklärte der VKI am Donnerstag. Der Betrag ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Energiepreis 2018 und 2019.

Grundlage ist eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH), der im Herbst 2019 eine Preisanpassungsklausel der EVN für unzulässig erklärt hatte, die auch von der IKB verwendet worden war. Mit dem Innsbrucker Versorger hat der VKI nun eine Vergleichslösung für die Kunden erzielt.

Für eine Refundierung ist bis 16. August eine Anmeldung auf http://www.ikb.at/rueckzahlung oder http://www.verbraucherrecht.at/ikb nötig. Die IKB wird Ende Mai dazu Informationen an bestehende Kunden versenden. Die Abgeltung können aber auch ehemalige Kunden erhalten, so der VKI. (APA)

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