Kleine Salve soll zum Gäste-Magnet werden

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Der neue Speichersee auf der Kleine Salve mit Blick auf die Hohe Salve.
© Angerer

Itter – Aus dem Schatten der großen Schwester herauswachsen soll die Kleine Salve. Massive Investitionen sollen den Vorgipfel der Hohen Salve für Gäste attraktiv machen und Itter vor allem im Sommer aus dem Dornröschenschlaf holen. Bereits im vergangenen Jahr hat die Skiwelt-Bergbahn Hopfgarten-Itter-Kelchsau die Salvista-Gondelbahn erneuert. Sie führt nun mit einer Mittelstation an der Kraftalm bis auf die Kleine Salve. Dazu wurden noch ein Speichersee und ein Technikzentrum errichtet. „Wir haben sicher in einem schwierigen Jahr gebaut, aber es war eine gute Entscheidung“, erklärt Bergbahn-Eigentümer Anton Pletzer gestern bei einer Pressekonferenz.

Für die Zukunft ist er allerdings optimistisch. Denn die Bahn soll nun ganzjährig betrieben werden. Im Sommer sind mindestens 100 Betriebstage (ab 3. Juli) geplant und Sonderfahrt-Tage etwa von 3. bis 6. Juni, wie Prokurist Friedl Eberl schildert. Um die neue Bahn wurde weitere Infrastruktur geschaffen. „Hier hat sich nun viel Neues entwickelt und wir freuen uns auf den bevorstehenden Sommer“, erklärt TVB-Hohe-Salve-Geschäftsführer Stefan Astner. So ist es gelungen, in der Talstation mit Intersport Okay einen Partner ins Boot zu holen, mit Ski- sowie Bike-Verleih und -Verkauf.

Zudem wurde der Salvista-Stadl neben der Talstation ausgebaut. „Vor 20 Jahren hat mein Vater hier mit Après Ski gestartet“, schildert Patrizia Magalhaes Da Silva, die nun mit ihrem Mann Leonel den Stadl um einen Restaurantbereich erweitert hat. Zudem hat das Ehepaar vor der Terrasse einen Niederseilpark angelegt. „Da die Bahn nun auch im Sommer fährt war uns klar, dass wir das Lokal weiterentwickeln müssen“, schildert Magalhaes.

Groß investiert wurde auch an der Mittelstation, hier ist die Kraftalm neu errichtet und zu einem Hotel umgebaut worden. Bereits seit 11 Jahren wird sie von der Familie Hölzl betrieben und schon damals gab es dort eine Vermietung. Auch wenn die alte Alm weichen musste, in dem neuen Gebäude findet sie sich noch wieder. Die Materialien wurden wiederverwendet. Mit 29 Zimmern, Restaurant, Wellnessbereich und vielem mehr erwarten die Schwestern Marion und Evelyn nun die Gäste etwas unterhalb der Hohen Salve. (aha)


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