Euregio eröffnet museales Großprojekt zum Thema Mobilität

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Wanderstöcke als Symbol für das Euregio-Museumsjahr. Die LHs Arno Kompatscher, Günther Platter und LHStv. Mario Tonina (v. l.).
© Land Tirol

Innsbruck – Das erste Euregio-Museumsjahr wird sich im Jahr 2021 in 60 Museen, an 70 Standorten und in 40 Projekten dem Thema Mobilität widmen. Unter dem Motto „Museum bewegt“ will man jeweils im Museumsrahmen die Region Tirol-Südtirol-Trentino vornehmlich in ihrer Bedeutung als Transit- und Reiseland ausleuchten.

Beleuchtet wird aber auch die Vielfalt der Europaregion selbst. „Mich hat die kulturelle Diversität erstaunt“, meinte Peter Assmann, Direktor der Tiroler Landesmuseen, gestern beim Eröffnungsfestakt in Innsbruck. Diese Vielfalt versteht der Kulturlandesrat des Trentino, Mirko Bisesti (Lega), auch als einigendes Element: „Ein wenig ist das Museumsjahr wie Mannschaftssport.“

Weniger sportlich drückte sich die Tiroler Kulturlandesrätin Beate Palfrader (ÖVP) aus. „Mit diesem Jahr soll die Vernetzung zwischen Museen und Menschen verstärkt werden“, strich sie heraus. Auch „Aufbruchsstimmung“ wolle man durch die grenzüberschreitende kulturelle Zusammenarbeit verbreiten.

Das wünschten sich auch der Südtiroler LH Arno Kompatscher (SVP) und der Landeshauptmann-Stellvertreter des Trentino, Mario Tonina (PT). „Der heutige Tag ist ein Zeichen für den Neustart nach den Corona-Einschränkungen“, sagte Tonina.

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Kompatscher strich die Wichtigkeit der wieder erleichterten Mobilität hervor: „Nicht nur historisch, sondern auch in Zeiten von Bewegungseinschränkungen ist diese sehr wichtig.“

Tirols LH Günther Platter (ÖVP), der derzeit auch den Euregio-Vorsitz innehat, betonte in seiner offiziellen Museumsjahr-Eröffnungsrede ebenfalls die Mobilität als zentrales Element in der Geschichte von Tirol, Südtirol und Trentino. „Sie brachte immer auch Wohlstand in die Regionen“, hielt er fest. Diese Form von Bewegung bedeute darüber hinaus auch „Arbeit“ und dass man „persönlich zusammentreffen“ könne. (TT)


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