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Leitartikel zum Tiroler Impfchaos: Beim Impfen löst der Frust die Lust ab

Anstelle der Vorfreude auf die Spritze tritt der Ärger über das Impfchaos. Wer wann und wo geimpft wird, ist nicht mehr nachvollziehbar. Das vergrault Impfwillige und Unentschlossene – und gefährdet den Kampf gegen die Pandemie.

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Nikolaus Paumgartten

Leitartikel

Von Nikolaus Paumgartten

Eine klare Struktur, wie in Tirol geimpft werden soll, gibt es. Zumindest auf dem Papier. Doch in der Praxis scheint der vielbeschworene „Weg zur Normalität“ über Abkürzungen und verschlungene Pfade zu führen – oder zumindest fehlt die gut erkennbare und gültige Wegmarkierung. Gemeint ist die Tatsache, dass derzeit vor allem die Altersgruppe zwischen 20 und 50 Jahren völlig in der Luft hängt, was die Aussicht auf einen Impftermin und damit auch Planungssicherheit für den Sommer betrifft. Laut Auskunft des Landes sind derzeit ausschließlich Personen über 50 Jahren sowie nachgemeldete Ältere oder Risikopatienten aus den ersten Phasen des Tiroler Impfplans an der Reihe.


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