Das Wochenendwetter in Tirol: Sonniger, aber nicht viel wonniger

Richtige Sommergefühle lässt der Mai auch in seinen letzten drei Tagen nicht aufkommen. Aber es wird wenigstens ein wenig wärmer und nicht mehr allzu nass.

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Langsam wird es Zeit, dass die Sommersonne den Schnee auf den Tiroler Bergen schmelzen lässt.
© Leserfoto Detlef Tarn

Innsbruck – Regenjacke statt T-Shirt, Tee statt Sommerspritzer – von einem Wonnemonat war der Mai heuer meilenweit entfernt. Tatsächlich war es einer der kältesten Maimonate der vergangenen 30 Jahre. Für die letzten drei Tage sehen die Aussichten wenigstens nicht allzu trüb aus.

"Das Gröbste dürften wir überstanden haben. Das doch sehr kalte und wenig sonnige Wetter geht zu Ende", sagt Reinhard Prugger von den Meteo Experts. Am Wochenende beherrscht aber noch einmal ein sogenanntes Höhentief das Wettergeschehen hierzulande. "In der Höhe ist die Luft sehr kalt. Die Sonne ist jetzt aber am stärksten und wärmt die unteren Luftschichten auf. Wenn es unten warm und oben kalt ist, wird es labil", erklärt der Osttiroler Meteorologe.

Regenschauer am Samstag, mehr Sonne am Sonntag

Für den Samstag heißt das: Über Tirol ziehen viele Wolken hinweg, dazwischen blitzt ab und an die Sonne durch. Besonders Richtung Unterland sind auch immer wieder Regenschauer möglich. Der Westen bekommt ein bisschen mehr Sonne ab. Wirklich warm wird es aber nicht: "Wir werden die 20 Grad wahrscheinlich nicht erreichen."

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Einen kleinen Schritt Richtung Sommer geht es dann am Sonntag: Zwar bleibt es bei einem Mix aus Sonne und Wolken – doch diesmal behält die Sonne die Oberhand. "Ganz ausschließen kann man Regenschauer nicht, aber sie sind wohl eher selten", sagt Prugger.

Mit den Temperaturen geht es in den letzten Maitagen langsam aber stetig aufwärts. Am Sonntag sind schon knapp über 20 Grad möglich, bis Dienstag – übrigens dem meteorologischen Sommeranfang – liegen die Höchstwerte den Prognosen nach örtlich schon bei 23 Grad. Der Mittwoch könnte vielleicht ein echter Sommertag mit den magischen 25 Grad werden.

Nur drei Sommertage im Frühling in Innsbruck

Apropos Sommertage: Davon gab es in diesem Frühjahr deutliche weniger als im Mittel. An der ZAMG-Wetterstation bei der Innsbruck Universität brachte es ein durchschnittlicher Frühling in den vergangenen 30 Jahren auf zehn bis elf Tage mit mindestens 25 Grad. 2007 waren es gar 27. Heuer waren es drei.

Ob der Sommer nun langsam kommt, um zu bleiben, das lässt sich noch nicht sagen. (smo)

Zahl der Tage mit 25 Grad oder mehr in den Landeshauptstädten.
© APA

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