Ötztaler Whiskey ist nun trinkfertig

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Sautens – Es ist so weit: Nach dreijähriger Lagerung im Eichenfass präsentieren Sabine und Manfred Hackl aus Sautens den ersten Ötztaler Whiskey. „Erst nach den drei Jahren darf der ursprüngliche Kornbrand als Whiskey bezeichnet werden“, weiß Manfred Hackl. Dass sich zwar über Geschmack, nicht jedoch über Qualität streiten lässt, zeigt die Prämierung in Wieselburg. Hier holte sich der noch jugendliche, zweijährige Kornbrand bereits ein „Goldenes Stamperl“.

Seitdem er eine „Kleinverschlussbrennerei“ hat, träumt Hackl davon, seinen eigenen Whiskey herzustellen. Mit der dafür nötigen Leidenschaft kämpfte sich der Sautner durch die Fachlektüre: „Malz ist kurz gekeimtes und getrocknetes Getreide. Den darin enthaltenen Zucker kann man zu Alkohol vergären und herausdestillieren.“

Schließlich entwendete Manfred seiner Frau Sabine die Küchenmaschine. „Das war eine einmalige Aktion, das Malz auf diese Weise zu schroten“, zeigt sich der Whiskeybrenner reumütig. „Ausgeschaut hat er wie ein Schneemandl“, fügt seine Gattin Sabine mit einem Hauch von Schadenfreude hinzu. Seither beziehen die Hackls ihr geschrotetes Malz aus Bayern. Beim Mischverhältnis der Malzsorten verlässt sich Manfred Hackl auf seinen Geschmack: vanillig, rauchig, süß-säuerlich mit leichten Kirschnoten. Der Ötztaler „MASAs Single Grain Whiskey“ ist eine gelungene Sortimentserweiterung neben Schnaps, Gin und Rum. (top)

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