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Illegalen Freizeitwohnsitze: Hitzige Diskussion in Kitzbühel geht weiter

Verwundert über Aussagen der Stadt-SPÖ zeigt sich Kitzbühels Bürgermeister Klaus Winkler. Die SPÖ fordert mehr Personal und Kontrollen – gibt’s bereits, kontert Winkler.

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Von Mitte November 2020 bis Mai 2021 wurden von der neuen Mitarbeiterin im Stadtamt Kitzbühel rund 200 Kontrollen wegen illegaler Freizeitwohnsitze durchgeführt.
© Angerer

Von Harald Angerer

Kitzbühel – Kaum ein Thema lässt im Bezirk Kitzbühel die Wogen so hochgehen wie die illegalen Freizeitwohnsitze. Jüngst wurde das Thema von den Gemeinden St. Johann, Kirchdorf und Oberndorf angestoßen. Sie hatten angekündigt, eigene Mitarbeiter für die Kontrolle anstellen zu wollen. Damit wurde eine hitzige Diskussion ausgelöst, so kritisierte etwa Kitzbühels TVB-Obmann und Multiunternehmer Christian Harisch die Kontrollen. Welche dann jedoch von Kitzbüheler Gemeinderäten gutgeheißen wurden.

Allen voran von der SPÖ Kitzbühel. So forderte etwa SP-Vizebürgermeister Walter Zimmermann gegenüber der Tiroler Tageszeitung, dass Kontrollen „auch in Kitzbühel massiv ausgeweitet und verschärft werden sowie entsprechendes Personal dafür zur Verfügung gestellt wird“. Diese Aussage sorgt nun allerdings im Stadtamt und bei Bürgermeister Klaus Winkler (ÖVP) für Verwunderung. Denn bereits im Vorjahr wurde eine zusätzliche Mitarbeiterin für die Kontrolle angestellt. „Wir haben das sowohl im Stadtrat als auch im Gemeinderat beschlossen, dass wir diese Juristin anstellen. Da war Zimmermann dabei und wird das wohl vergessen haben“, wundert sich Bürgermeister Klaus Winkler.


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