Opel stellt den Movano auf neue Basis

Die dritte Generation des Nutzfahrzeugs wird auch mit einer elektrischen Variante auf den Markt kommen.

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Komplett neue Plattform: Opel verwendet für den Movano der dritten Generation die Fiat-Ducato-Basis.
© Opel

Wien – Dass sich Opel im Nutzfahrzeuggeschäft zunehmend vom früheren Kooperationspartner Renault distanziert, ist offensichtlich und verständlich zugleich: offensichtlich deswegen, weil die Rüsselsheimer schon beim Wechsel der Vivaro-Generation von der bisher verwendeten Trafic-Grundlage Abstand nahmen und stattdessen die EMP2-Plattform der Groupe PSA/Stellantis verwendeten. Nun wird auch das Ende des Doppels Movano/Master eingeläutet: Die nächste Movano-Generation teilt sich nicht mehr die Plattform mit Renault, sondern nutzt jene technische Grundlage, die Stellantis auch für den Fiat Ducato (und Peugeot Boxer sowie Citroën Jumper) beansprucht. Damit kann der Opel-Mutterkonzern weitere erhoffte Synergieeffekte erzielen, die die Fusion der Groupe PSA mit Fiat Chrysler Automobiles mit sich bringen soll.

Der neue Movano wird variantenreich bis Ende des Jahres auf den Markt kommen, zahlreiche Karosserievariationen sind denkbar. Opel spricht von vier verschiedenen Längen und drei verschiedenen Höhen, die allein den Kastenwagen betreffen. Geplant sind außerdem Doppelkabine, Pritschenwagen, Kipper und Fahrgestelle für Spezialaufbauten. Antriebstechnisch gibt es einerseits einen 2,2-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit einem Leistungsspektrum, das von 120 bis 165 PS reicht. Andererseits kommt mit dem Movano-e eine rein elektrische Variante mit einem 122 PS starken Motor und 260 Newtonmetern Drehmoment zum Einsatz. Zwei Akku-Varianten stehen parat: eine mit 37, eine zweite mit 70 Kilowattstunden. (hösch)


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