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Dicke Luft vor Klausur: Wohnpaket ist Elchtest für Schwarz-Grün

Mittwoch trifft sich die Landesregierung zur Mini-Klausur, um beim leistbaren Wohnen nachzuschärfen. Erklärungs-pflicht bei Immobilienkauf vor Rückkehr, die Waldflächen sind im Visier. Doch es kracht dabei ordentlich im Gebälk.

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Beste Lage, knappes Gut: Das sind die zwei Grundzutaten, wieso leistbares Wohnen in Tirol zunehmend eine Utopie zu bleiben droht.
© Rita Falk

Von Manfred Mitterwachauer und Peter Nindler

Innsbruck – Nur Corona ist offenbar auch der schwarz-grünen Landesregierung auf Dauer zu eintönig. Zumal zuletzt mit dem Wirbel um die PCR-Test-Auftragsvergabe an die HG Pharma erneut ein leichtes Ischgl-Feeling rund um die Krisenbewältigung aufkam. Mit einer kurzfristig für Mittwoch von LH Günther Platter (VP) einberufenen Mini-Klausur – ein dienstägliches Abendessen als „Onboarding“ für die neuen Landesräte Annette Leja (Gesundheit) und Anton Mattle (Wirtschaft) ist der Auftakt – soll auch abseits des Virus Handlungsbereitschaft demonstriert werden. Was läge da als Thema näher als das Wohnen?

Neben dem Transit zum zweiten Schwerpunkt der schwarz-grünen Fortsetzung nach der Landtagswahl 2018 erkoren, sind da wie dort nur wenig Fortschritte zu erkennen. Und so soll dem 2019 verabschiedeten umfassenden „Wohnpaket I“ nun ein „Paket II“ folgen. Sozusagen ein notwendiges Upgrade, um das Versprechen „mehr leistbarer Wohnraum“ nicht noch weiter in die Ferne rücken zu lassen. Angesichts der Immobilien- und Mietpreisentwicklungen sind die Wohn-Schrauben offenkundig noch lange nicht festgezogen. Am Wochenende verhandeln VP und Grüne jetzt über den Feinschliff.


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