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NS-Gedenken: „Stolpersteine” sind kein Teil des „Innsbrucker Wegs”

Das offizielle Innsbruck will eigene dezentrale und personalisierte Gedenkzeichen für NS-Opfer errichten.

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Im Vorjahr wurde dieser Stolperstein für ein Innsbrucker Opfer des NS-Terrors auf Privatgrund im Saggen installiert.
© Parth

Von Alexander Paschinger

Innsbruck – Harald Büchele kann und will die Haltung der Stadt Innsbruck nicht verstehen. Er bemüht sich seit Langem darum, dass sich die Landeshauptstadt im Rahmen des größten personalisierten und dezentralen Denkmals der Welt engagiert: den „Stolpersteinen“ des Berliner Künstlers Gunter Demnig. Seit 1992 wurden europaweit in 27 Ländern mehr als 75.000 Erinnerungssteine an NS-Opfer aus Messing installiert.


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