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Falsche Behördenmails zu Covid-Verstößen: Keine Amtsanmaßung

Falsche Behördenmails sollten die Abreise einer Tirolerin unterbinden. Amtsanmaßung sah die Justiz dadurch nicht erfüllt.

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Symbolfoto.
© GEORG HOCHMUTH

Von Reinhard Fellner

Innsbruck – Das Delikt der Amtsanmaßung wird bei Gericht äußerst selten verhandelt. Meist handelt es sich um „Witzbolde“, die im Straßenverkehr mit Blinklicht Verkehrsteilnehmer zum Stillstand bringen. In einem jüngsten Fall ging es aber ursprünglich darum, dass eine Tirolerin und Kindesmutter über die Feiertage zum neuen Freund fahren wollte. Da dieser in einem anderen Bundesland aufhältig war, ortete der Ex-Lebensgefährte einen Verstoß gegen die Covid-Maßnahmen und teilte dies der Frau auch mit. Dazu zeigte er das Vorhaben bei der Bezirkshauptmannschaft (BH) an.


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