Bundesliga als Basis und Anreiz für weitere Turniereinsätze

  • Artikel
  • Diskussion
Tirols Nummer 1 Alexander Erler.
© Kristen

Schwaz – Einen Einzelpunkt für Mauthausen erobert, Aufgabe in Schwaz erfüllt. Die nächsten Herausforderungen stehen am Donnerstag und Samstag in Mauthausen am Kalender von Alexander Erler. Aber weshalb spielt Tirols unangefochtene Nummer 1 im Tennissport in diesen Tagen Bundesliga und nicht ITF-Turniere?

„Die Liga ist die finanzielle Basis für weitere Turniereinsätze“, erklärt dazu Manager-Onkel Markus Erler, „weil die Preisgelder bei Turnieren der Kategorie 15.000 bzw. 25.000 Dollar eher niedrig sind.“ Deshalb hofft Erler auf baldige Einsätze bei höher dotierten Challenger-Turnieren. Nicht nur des Preisgeldes, auch der höheren Punkte für die Weltrangliste wegen. Dort ist der 23-Jährige auf Nummer 357 platziert. Sein bisheriges Karrierehoch.

Für den TC Raiffeisen Schwaz ist ein Spieler dieser Größenordnung vorerst kein Thema. „Unser Budget für beide Bundesliga-Teams ist mit 40.000 Euro limitiert und durch Sponsoren gedeckt, kein Euro wird von den Mitgliedsbeiträgen dafür verwendet“, betont Schwaz-Präsident Ernst Walter. Einen unterstützenden Teil dazu trug übrigens auch der Vater von Neuzugang Philipp Schroll bei. Für einen Verein, der mit 410 Aktiven wohl der Mitgliederstärkste Club des Tiroler Tennisverbandes ist. Und der mit den beiden Bundesligateams sportliche Anreize für die eigene Tennisjugend setzt. (r.u.)

TT-Geburtstag: Jetzt eine von 76 Torten gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet automatisch.


Kommentieren


Schlagworte