Die Swarco Raiders setzten gegen die Vikings das erste Ausrufezeichen

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Raiders-Legionär Davion Washington (Nr. 21) war der entscheidende Mann und musste in der Offensive und Defensive ran.
© Falk

Von Daniel Suckert

Innsbruck – Man braucht sich nichts vorzumachen – am Ende des Tages wird man an Siegen und Titeln gemessen. Besonders, wenn man das Trikot der Swarco Raiders trägt und vor zwei Jahren die „perfekte Saison“ (keine Niederlage) zu Buche stehen hatte. Der 20:13-Sieg über die Vienna Vikings und der Einzug ins CEFL-Endspiel (Central European Football League) ließ den ersten Druck von den Schultern abfallen.

Mittendrinnen im erfolgreichen Raiders-Team ragte US-Legionär Davion Washington heraus. Die Nummer 21 der Innsbrucker war am Samstagnachmittag vor 350 lautstarken Fans der entscheidende Faktor. Und das auf beiden Seitenm, in der Offensive und Defensive: „Es war ein Genuss, auf beiden Seiten zu spielen. Auch, wenn ich zwischendurch etwas Müde war. Aber meine Teamkameraden haben es mir ermöglicht, das alles abzurufen.“ Washington fing vier Bälle, lief 76 Yards und machte die entscheidenden zwei Touchdowns.

Den knappen Raiders-Erfolg sicherte natürlich die Defensive mit gleich sieben Sacks: Die erfolgreichen Akteure dabei waren Nicolas Melcher, Lorenzo Deiana, Alex Ferrari – Max Wild und Ruben Seeber schafften sogar jeweils zwei Sacks.

Und den heimischen Footballern gelang noch etwas am vorigen Wochenende: Die große Revanche für die Niederlage in Wien im zweiten Liga-Spiel (AFL). Nach zwei Saisonduellen steht es nun 1:1 gegen den Erzrivalen. Dass man mit den Vikings auf Augenhöhe ist, stellt kein unwichtiges Detail dar. Denn eines liegt auf der Hand: Auch in der Liga wird der Weg zumTitel über die Wikinger und die Raiders führen.


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