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1300 Kinder betroffen: Kasse nimmt Land bei der „Eule“ in die Pflicht

Das Aus für das Therapiezentrum „Eule“ sorgt für heftige Nachwehen. Ein Engpass für 1300 Kinder und Jugendliche droht.

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Das Therapiezentrum wird geschlossen, die 70 Therapeuten sollen künftig freiberuflich die 1300 betroffenen Kinde rund Jugendlichen betreuen.
© Böhm

Von Peter Nindler

Innsbruck – Die Verwunderung ist groß, auch über den überfallartigen Schritt von Sozialreferentin LR Gabriele Fischer (Grüne). Weil, so formuliert es der Dachverband der Organisationen für Menschen mit Behinderungen argeSODiT, „in den Zentren der ,Eule‘ und im ,forKids‘ neben dem Erbringen der Therapieleistungen zudem der Absatz der integrierten Versorgung sichergestellt“ werden konnte. Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) verweist darauf, dass zusätzlich zu diesem therapeutischen Angebot für Kinder und Jugendliche mit zum Teil komplexen Entwicklungsstörungen und -verzögerungen „auch das familiäre Umfeld im Sinne einer systemischen Arbeit in Zusammenarbeit mit klinischen Psychologen mitbetreut wird“.


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