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Deutsche Nationalelf in Seefeld: Geheime Welt hinter dem Zaun

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft richtete sich beim Trainingslager am Seefelder Plateau gemütlich ein. Die Außenwelt und das Virus sollen tunlichst hinter einem 2,5 km langen Sichtschutz bleiben.

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Höchste Geheimhaltungsstufe – auch mit vereinten Kräften ist hinter der DFB-Barriere so gut wie nichts zu sehen für die Fans.

Von Florian Madl

Seefeld – Der Wanderweg zwischen dem Team-Hotel „Nidum“ in Mösern und dem Trainingsplatz in Seefeld wurde vorsorglich gesperrt, ein 2,5 km langer Sichtschutzzaun errichtet. Niemand sollte schließlich in die „Bubble“, die Corona-Blase des deutschen Fußball-Nationalteams, eindringen. Am Parkplatz Gschwandtkopf, unmittelbar vor dem Medienzentrum „Sportalm“, huschen vereinzelt Leute mit Notizblöcken herum. Die einen Teil der gut 100 akkreditierten Journalisten, die anderen Autogrammjäger, die den Tag wohl ergebnislos beenden. An Thomas Müller und Co. heranzukommen, ist ein Ding der Unmöglichkeit, selbst Freizeitbeschäftigungen wie E-Biken oder ein Hüttenabend finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.


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