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Wenn das Kind sterben wird: Hilfe für Eltern von schwerstkranken Kindern

Die Einführung des „Österreichischen Kinderhospiz- und Palliativtags“ soll den Tod durch Krankheit enttabuisieren und auf die optimale Betreuung zu Lebzeiten hinweisen.

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Der Halt ist wichtig – für die todkranken Kinder ebenso wie für ihre Eltern und Geschwister.
© iStock

Von Susann Frank

Innsbruck – Die Vorstellung, dass ein Kind nicht mehr lange zu leben hat, ist für einen Außenstehenden schon kaum zu ertragen. Eltern von schwerstkranken Kindern haben allerdings einen Alltag zu bestreiten, um das geliebte Kind zu stützen, das bald nicht mehr mit seinem Lachen ihre Lebenszeit erheitert. Dass die Familien diesen unsäglichen Schmerz und die sich ergebenden Herausforderungen nicht alleine meistern müssen, darauf haben leitende Personen des „kidsMOBILtirol“ und des „Kinderhospizteams“ hingewiesen.

Sie nahmen dafür gestern den ersten „Österreichischen Kinderhospiz- und Palliativtag“ zum Anlass, den der Dachverband „Hospiz Österreich“ ins Leben gerufen hat. Ein Anliegen war ihnen zu betonen, dass sich Betroffene jederzeit an sie wenden könnten. Völlig unkompliziert und kostenfrei. „Ohne Überweisung, ohne Anmeldung. Etwas, das viele nicht wissen. Bei uns wird jedem geholfen“, betonten Thomas Karall und Monika Wegscheider bei dem Gespräch in Innsbruck.


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