54-jähriger Bergsteiger nach Suchaktion in Scharnitz weiterhin abgängig

Nachdem am Dienstag gegen 23.00 Uhr ein Bergsteiger als vermisst gemeldet wurde, fehlt von ihm nach wie vor jede Spur. Großausgelegte Suchaktionen auf österreichischer sowie auf deutscher Seite verliefen auch am Mittwoch negativ.

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Symbolbild.
© thomas böhm

Scharnitz – Seit Dienstag gegen 23.00 Uhr ist im Bereich Ahrnspitze ein 54-jähriger Deutscher abgängig. Der Bergsteiger startete von Leutasch-Ahrn auf die Ahrnplattenspitzen (Gemeindegebiet Scharnitz). Nach der Überschreitung beabsichtigte der Mann über die 8er-Köpfe und die Riedbergscharte nach Unterleutasch zurückzuwandern.

Als der Mann nach 23.00 Uhr nicht in die Unterkunft in Leutasch zurückgekehrt war, meldete ihn seine Ehegattin als abgängig. Der letzte Kontakt zwischen den beiden war eine SMS gegen 16.50 Uhr. Noch in der Nacht wurde eine Suchaktion eingeleitet, musste jedoch gegen 01.25 Uhr unterbrochen werden. Erst gegen 7.00 Uhr wurde die Suche wieder aufgenommen.

Neben dem Polizeihubschrauber „Libelle", der Bergrettung Scharnitz und der Alpinpolizei waren auf deutscher Seite drei Polizeihubschrauber, ein Notarzthubschrauber und die Bergwacht Mittenwald beteiligt. Nachdem die Suche um 19.00 Uhr wieder abgebrochen werden musste, wird sie am Donnerstag um 7.00 Uhr wieder fortgesetzt. (TT.com)


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