Leiche in Unterleutasch gefunden: Möglicherweise 54-jähriger Abgängiger

Vor über einem Monat, am 1. Juni, wurde ein 54-jähriger Bergsteiger als vermisst gemeldet. Am Samstagvormittag fand ein Suchtrupp in einer steilen Rinne im Bereich Große Arnspitze eine männliche Leiche. Dabei dürfte es sich um den vermissten Deutschen handeln.

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Symbolbild.
© thomas böhm

Leutasch – Als die Einsatzkräfte der Bergrettung Scharnitz und Leutasch am Samstagvormittag eine weitere Suchaktion starteten, stießen sie gegen 9.40 Uhr an der Nordseite der Großen Arnspitze, in einer steilen felsdurchsetzten Rinne unterhalb eines Felsabbruchs, auf eine männliche Leiche. Dabei dürfte es sich laut Polizei um den seit dem 1. Juni abgängigen 54-jährigen deutschen Staatsbürger handeln, nachdem im Einsatz gesucht wurde.

Der Leichnam wurde in weiterer Folge vom Polizeihubschrauber mittels Seil geborgen. Von der Staatsanwaltschaft wurde eine gerichtliche Obduktion angeordnet.

Seit dem 1. Juni war im Bereich Ahrnspitze ein 54-jähriger Deutscher abgängig. Der Bergsteiger startete von Leutasch-Ahrn auf die Ahrnplattenspitzen (Gemeindegebiet Scharnitz). Nach der Überschreitung beabsichtigte der Mann über die 8er-Köpfe und die Riedbergscharte nach Unterleutasch zurückzuwandern.

Als der Mann nach 23.00 Uhr nicht in die Unterkunft in Leutasch zurückgekehrt war, meldete ihn seine Ehegattin als abgängig. Der letzte Kontakt zwischen den beiden war eine SMS gegen 16.50 Uhr. Noch in der Nacht wurde eine Suchaktion eingeleitet, die jedoch gegen 01.25 Uhr unterbrochen werden musste. (TT.com)


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