Handball

Österreich statt Italien: Innsbrucker Handballer freuen sich auf Heimkehr

Medalp Innsbruck mit Felix Kristen (Schwarz) verlässt nach drei Saisonen die italienische Liga.
© Kristen

Nach drei Saisonen endet für die Spieler von medalp Innsbruck Handball-Tirol das Italien-Abenteuer. Die Innsbrucker steigen ab dem ersten September-Wochenende wieder in der heimischen zweiten Liga ein.

Von Benjamin Kiechl

Innsbruck – Nach drei Saisonen endet für die Spieler von medalp Innsbruck Handball-Tirol das Italien-Abenteuer. „Es war ein Geschenk, dass wir in der Serie A2 spielen durften. Eine tolle Geschichte für die Jungs“, bedankte sich Innsbruck-Coach Klaus Hagleitner bei den Italienern für die Gastfreundschaft.

Mit Platz zwei in der abgelaufenen Saison hinter Meister Malo war die Leistung der jungen Wilden mehr als herzeigbar. Die Corona-Krise spielte den Tirolern sogar etwas in die Hände: Während in Österreich viele Ligen pausieren mussten, wurde in Italien nur einen Monat lang nicht gespielt. „Ich hätte mir nie erwartet, dass die Saison so unproblematisch verläuft“, meinte der Trainer.

Doch wie geht es nun weiter? Die Innsbrucker steigen ab dem ersten September-Wochenende wieder in der heimischen zweiten Liga ein, die gründlich umgestaltet und zweigeteilt wird. Innsbruck wird in der Nord-West-Staffel antreten, wodurch sich die Anfahrtswege auf Vorarlberg und Oberösterreich reduzieren. Heimstätte bleibt Hötting-West. „Wir hätten immer gern in Österreich gespielt, unter den neuen Bedingungen ist eine Heimkehr wieder möglich“, sagte der Coach und freut sich auf das Derby mit Partner Schwaz, das ebenfalls ein Nachwuchsteam stellt.

Für Innsbruck steht die Entwicklung der Spieler im Vordergrund. „Wir sind ein Ausbildungsverein, das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis.“ Während die spusu-Liga-Mannschaft in Schwaz bisher in einer „Corona-Blase“ trainieren musste, sollen künftig wieder vermehrt Innsbrucker mittrainieren und so wie Felix Kristen erste Einsatzminuten in der spusu-Liga sammeln, hofft Hagleitner.