Castañedas „Revolutscher“, heute Premiere im Roppener Kultursaal

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Kabarettist Gabriel Castañeda deckt abermals „Irrungen“ auf.
© Castañeda

Grins, Roppen – Vorigen Oktober war schon alles unter Dach und Fach: Der Premieren-Abend im Imster Glenthof für das Bühnenstück „RevoLUTSCHER, zu den Waffeln“ stand auf dem Imster Kulturkalender. Doch Corona machte dem Grinner Kabarettisten, Drehbuchautor und Moderator Gabriel Castañeda sowie der wachsenden Zahl seiner Fans einen dicken Strich durch die Rechnung.

Heute Samstag ist es endlich so weit: Castañeda lüftet das Geheimnis um sein drittes Solostück ab 20 Uhr im Roppener Kultursaal.

Wermutstropfen für alle, die ihr Kulturbedürfnis spontan befriedigen wollen: Die lange ersehnte Premiere ist bereits ausverkauft. Alle, die ein Ticket haben, „sollten wegen der zeitaufwändigen Corona-Einlasskontrollen“ eine Stunde früher eintreffen, rät der Veranstalter. Es gelten, wie überall, die 3-G-Regeln sowie der Zwei-Meter-Abstand beim Einlass.

Die Besucher dürfen sich auf bissige Sozialsatire freuen, auf „fein destillierten Edelblödsinn“ der Marke Castañeda. Er stellt spitzfindige wie kritische Fragen und führt das Publikum zu nachdenklichen Antworten und Aha-Erlebnissen. „Warum ist Obst gesund, aber ein Obstler nicht? Wieso darf man nicht zu einer Klima-Demo fliegen? Wieso wird das Skigebiet erweitert, aber die Krabbelstube in Hinterschlapfing geschlossen? Ist eine Lilliputbahn ein Öffi und warum ist Schwarzenegger jetzt Leichenbestatter?“ – Derartigen Fragen geht der Sozialsatiriker auf den Grund und versucht, „Irrungen und Wirrungen menschlicher Wesenszüge schamlos zu offenbaren“. Tickets für die Vorstellungen in Zams (23.7.), Wörgl (19.6.) und Imst (26.8.) gibt es noch. Weitere Infos: www.castaneda.tv (hwe)


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