Klimawandel verändert viele Seen: „Größte Verluste in Süßwasser“

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Auch der Piburger See wurde von den Forschern untersucht.
© Sommaruga

Innsbruck – Die Klimaerwärmung führt zu tiefgreifenden Veränderungen in den Lebensräumen in Seen. Das berichtet ein internationales Forscherteam mit Beteiligung Innsbrucker Wissenschafter. Demnach würden viele Arten aus ihrem ursprünglichen Lebensraum verdrängt, invasive flexible Arten könnten sich weiter ausbreiten und viele Arten werden die Veränderungen wohl nicht überleben. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Nature Climate Change veröffentlicht.

Die Forscher haben 32 Millionen Temperaturdaten aus 139 Seen in einem Zeitraum von 30 Jahren in ein neues Berechnungsmodell eingegeben. „Vergleicht man den Verlust der Biodiversität in marinen und terrestrischen Bereichen mit jenem von Lebensräumen in Seen, dann können wir feststellen, dass es in Süßwasser die größten Verluste geben wird“, erklärte Ruben Sommaruga vom Institut für Ökologie der Uni Innsbruck. (APA)

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