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Lernen mit Riesenschnecken: PH Tirol testet neue Lernideen

Analoger Ausgleich zur digitalen Schule: Am neuen Standort der Pädagogischen Hochschule werden mittels einem Experimentierfeld neue Lernideen getestet - mit tierischer Unterstützung.

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Es ist ein Projekt der Hochschule, die Kinder der Praxisschulen machen aber fleißig mit: Sie lernen mit Therapieschnecken...
© Falch
... Wachteln ...
© TT, Rita Falk

Von Liane Pircher

Innsbruck – Es soll wachsen, sich entwickeln und ständig verändern: das neue Experimentierfeld am neuen Bildungscampus der Pädagogischen Hochschule Tirol. Vor wenigen Wochen sind hier nicht nur Professoren, Studierende, Verwaltung und Schüler der Praxisvolks- und Mittelschule eingezogen, sondern auch ganz besondere Lebewesen: sechs Stück Achatschnecken. Diese afrikanischen Riesenschnecken leben in einem Terrarium der Klasse 2c. Im ausgewachsenen Zustand werden diese bis zu 30 cm groß. Die Weichtiere werden in der tiergestützten Pädagogik immer öfters eingesetzt: „Es fühlt sich gut an, überhaupt nicht schleimig, sondern einfach nur gut, wenn sie auf einem kriechen“, erklären zwei Kinder der Klasse. Die Schnecken werden von den Kindern immer wieder rausgenommen, etwa auch dann, wenn sie gerade lesen. „Es beruhigt“, sagt ein Mädchen.


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