Plus

„Herdenschutz auf Extrem-Alm ohne Elektrozaun machbar“

Zammer Schafbauern trieben 300 Tiere über Schneefelder. WWF ringt um „Koexistenz mit Wolf“, Hirten-Unterstützung gefordert.

  • Artikel
  • Diskussion
Herdenschutz soll laut WWF dem Gelände angepasst werden, Elektrozäune seien kein „Muss“. Die Aufwertung des Hirtenberufes mache Sinn, dazu brauche es aber Unterstützung von der Politik.
© TT

Von Helmut Wenzel

Zams – Es war ein anstrengender Tag – für die Zammer Schafzüchter und ihre Tiere. Man traf sich gestern um 6 Uhr beim Agrarhaus, um die Tiere auf Lkw zu verladen. Um 6.30 Uhr ging es ins Lechtal, hinauf Richtung Madau (Bergsiedlung, die zu Zams gehört) und weiter zum „Jägerrücken“, wo der Forstweg endet. Dort übernahm Hirte Paul die Herde, stapfte mit 300 Tieren über Schneefelder zu den traditionellen Hochweiden rund um die „Schafgufel“. Ein schwarzes Schaf war auch dabei, es büxte aus und bescherte dem Schaftrieb eineinhalb Stunden Verspätung.


Kommentieren


Schlagworte