Innsbruck in totaler Reduktion

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Rasberger hat über 400 Motive von „Stadtbild Innsbruck“ online veröffentlicht, ausgewählte sind im openspace.innsbruck ausgestellt.
© Rasberger

Innsbruck – Es sind die Stadtarchitekturen der 80er- und 90er-Jahre, die Stefan Rasberger mit seiner Kamera untersucht – stets auf der Suche nach dem einen Detail. Seit 2017 arbeitet er an der Serie „Stadtbild Innsbruck“, die er als fortlaufendes Projekt via Instagram veröffentlicht. Über 6000 Follower schätzen dort den cleanen Look der urbanen Details, in denen etwa das Motiv eines Lüftungsgitters (am Claudiaplatz) schon mal zur minimalistischen Malerei wird. Erstmals zeigt Rasberger seine Fotografie nun auch in einer Ausstellung, die bis kommenden Freitag noch im openspace.innsbruck (Mo–Fr 13–18 Uhr) zu sehen ist.

Es geht um bloße Strukturen, Proportionen, Farben und Verläufe, Innsbrucks Architektur wird in totaler Reduktion gezeigt. In der stimmigen Komposition dringt Rasbergers Arbeit als Grafikdesigner durch. Entstanden sind die Fotos auf Spaziergängen durch die Stadt, erzählt Rasberger, der mit „Stadtbild Innsbruck“ erstmals selbst künstlerisch tätig wird. Eine Publikation der Serie soll noch folgen. (bunt)

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