Photovoltaik-Anlagen in Innsbruck: Nachholbedarf bei Privaten

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Innsbruck – Verwundert zeigt sich Bürgermeister Georg Willi (Grüne) über die jüngste Forderung von Vizebürgermeister Hannes Anzengruber (ÖVP) nach einem Masterplan für Photovoltaik-Anlagen in Innsbruck. Einen derartigen gebe es nämlich bereits seit Längerem, wie Willi betont: „Die Beteiligungen der Stadt Innsbruck haben von mir schon längst den Auftrag bekommen, das PV-Potenzial ihrer Gebäude zu prüfen und, wo möglich, zu nutzen.“

Nachholbedarf bestehe indes vor allem bei Privaten – sowohl bei Unternehmen als auch Privathaushalten, erklärt Willi. Vize-BM Anzengruber könne über die Wirtschaftskammer viel mehr für den PV-Ausbau tun, indem er Unternehmer dazu bewegt, sich bei den IKB zu melden und die Dächer von Gewerbe- und Industriegebäuden auf ihre statische Tauglichkeit für PV-Anlagen überprüfen zu lassen. „Wir kommen beim Umbau vom fossilen ins solare Zeitalter nur weiter, wenn wir Zeit und Energie in die konkreten Umsetzungsschritte stecken. Hier baue ich auf Anzengrubers Unterstüzung“, sagt Willi.

Das Land Tirol stellt im Übrigen mit „Solar Tirol“ eine Homepage zur Verfügung, um das Solarpotenzial feststellen zu können. (dd)


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