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Rohstoffpreise verhindern rasche Baufortschritte im Zentrum von Imst

Seit Wochen klafft mitten in Imst die Baugrube für die Erweiterung des Pflegezentrums. Die Preisentwicklung bremste die Wohnbauförderung.

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Vor Ostern wurde der hintere – nicht denkmalgeschützte – Teil des Klösterles abgerissen. Wo eigentlich eine Tiefgarage entstehen soll, klafft seit Wochen ein Loch im Zentrum von Imst.
© Paschinger

Von Alexander Paschinger

Imst – Noch vor Ostern waren die Abrissarbeiten beim denkmalgeschützten Klösterle rasch vorangeschritten. Doch mittlerweile klafft seit vielen Wochen die Baugrube mitten in Imst. „Momentan hängen wir in der Luft. Wir haben Probleme wegen der Wohnbauförderung. Die Rohstoffpreise verteuern die Kosten“, bestätigte Rudolf Köll, der Obmann des Pflegeverbands Imst, in der Vorwoche. Bis 2024 sollen als Erweiterung des Pflegezentrums Gurgltal zwei Hausgemeinschaften mit maximal 30 Betten entstehen. Für das betreute Wohnen für Menschen ab den Pflegestufen eins bzw. zwei sind 18 bis 20 Single-Wohnungen mit jeweils 35 bis 40 m² vorgesehen. Hinzu kommen zwölf Tagesbetreuungsplätze sowie eine Erweiterung der Tiefgarage. Man war von der Gesamtinvestition von zwölf Millionen Euro ausgegangen.


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