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Wilde Bienen, sanfte Wesen, viele Sorgen: Ausstellung im Botanischen Garten

Sie macht keinen Honig und ist in Gärten kein gern gesehener Gast – um das schlechte Image der Wildbiene zu verbessern, wird ihr im Botanischen Garten in Innsbruck eine Ausstellung gewidmet. Mit frei fliegenden Hauptdarstellern und Tipps für den eigenen Garten.

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So schön kann Arbeit sein. Eine Wildbiene beim Nektarsammeln im Botanischen Garten.
© TT, Rita Falk

Von Matthias Christler

Die eine hat einen weißen, haarigen Popo, die andere eine weiße Zeichnung im Gesicht und sieht damit aus wie ein Insekt, das sich eine Corona-Maske aufgesetzt hat. Sie hört auf den klingenden Namen Rainfarn-Maskenbiene. Willkommen in der wunderbar vielfältigen Welt der Wildbienen. Es geht dort aber auch recht stressig zu. Die Fotografin bei dem Medientermin im Botanischen Garten in Innsbruck huscht fast genauso schnell von Blüte zu Blüte wie die Insekten selbst, damit sie sie vor die Linse bekommt. „Da sind viele fleißige Arbeiterinnen dabei“, sagt Sabine Sladky-Meraner, Organisatorin der Freiluft-Ausstellung. „Die haben viel zu tun.“ Das Leben der Wildbienen dreht sich um Nektar und Pollen und das Versorgen der Nachkommen.


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