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Weiter zu viel Rotwild im Tiroler Wald, Schäden nehmen zu

Waldzustandsbericht 2020 enthält keine Schuldzuweisungen, sondern Fakten: Waldschäden nehmen zu, die Abschusszahlen hinken hinterher.

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Der Wald leidet, die Rotwildbestände sind weiterhin zu groß. Die Abschusszahlen sind seit Jahren rückläufig.
© Böhm

Innsbruck – Es ist ein emotionales Thema zwischen Jagd und Forst: der Einfluss des Wildes auf die Verjüngungsdynamik im Wald. Es geht darum, dass die gepflanzten Bäume auch wachsen können und es eine gute Balance zwischen Wald und Wild gibt. Der aktuell vorliegende Waldzustandsbericht des Landes Tirol für 2020 zeigt jedoch erneut ein durchwachsenes Bild in den heimischen Wäldern. „Die Tatsache, dass Wildeinfluss und Wildschaden nicht direkt mit Wildbestand und Wilddichte korrelieren, ist zwar allgemein bekannt und dennoch vielfach mit hohem emotionalen Diskussionspotential behaftet“, heißt es in dem Bericht.


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