Die Tiroler Tageszeitung trauert um Elisabeth Strobl

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Elisabeth Strobl, wie sie vielen in Erinnerung bleiben wird.
© thomas böhm

Innsbruck – Auch in einem Beruf, in dem man mit und von Nachrichten lebt, gibt es welche, die man nicht glauben will, die schmerzen. Die Nachricht vom Tod von Elisabeth Anna Strobl war so eine Nachricht.

Die (fast) immer Fröhliche, die ungeheuer Fleißige, die Verlässliche, die allseits geschätzte Kollegin erlag einer heimtückischen Krankheit. Das Südtiroler Temperamentbündel wurde nur 56 Jahre alt. Die „Sisa“, wie sie Freunde auch nennen durften, war eine Fotojournalistin, die beide Berufsbilder – Fotografin und Journalistin – perfekt und vor allem mit Leidenschaft erfüllte.

Ihr Talent war gepaart mit Erfahrung, die sie sich in verschiedensten Bereichen erworben hatte. Nach dem frühen Tod ihres Vaters leitete sie über viele Jahre mit ihrer Mutter das elterliche Hotel in Sexten, sammelte praktische Erfahrung in Mode-, PR- und Event-Agenturen (u. a. bei der Air & Style Company) und war bei mehreren Medien geschätztes Redaktionsmitglied. 2004 übernahm sie bei der Tiroler Tageszeitung das Blitzlichter-Ressort und wechselte 2009 kurzzeitig zur Tirolerin.

Die vielen Einträge in den sozialen Netzwerken belegen, wie beliebt und geschätzt Elisabeth war. Ihr verschmitztes, gewinnendes Lächeln, ihr immer noch pustertalerisch gefärbter Dialekt und ihr Engagement werden auch uns bei der TT immer in Erinnerung bleiben. (hö)

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