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Neuroathletik: Ein neuer Weg, der jedem offensteht

Egal ob ambitionierterer (Leistungs-)Sportler oder (Post-Covid-)Patient. Zumeist in Völs oder im Fitnessstudio versucht Roland Ortner seine Klientel mit Neuroathletik-Einheiten individuell zu stärken.

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Der Völser Wald spendet Kraft, wenn Personal Coach Roland Ortner (l.) Hobby-Golfer Günther Reiter oder den jungen Akademie-Kicker Tobias Parth (r.) vor immer wieder fordernde und spannende Trainingsaufgaben stellt.
© Rita Falk

Von Alex Gruber

Völs – Wer denkt beim Sport an Augenklappen, Stäbchen, die im Mund oder Ohr vibrieren, sowie Sprints mit Wasserflaschen, um die Leistung zu steigern? Roland Ortner.

Der 48-jährige Personal Coach, der früher die Wacker Amateure in der Regionalliga coachte und im Besitz der höchsten Fußball-Trainerausbildung (UEFA-Pro) ist, hat sich auf den Spuren von „Gründer“ Lars Lienhard seit einigen Jahren der Neuroathletik verschrieben.

Seine Klientel bewegt sich zwischen Spitzensportlern (ehemals die Nummer elf der Tennis-Weltrangliste Anastasija Sevastova), aufstrebenden Talenten, Hobby-Athleten und bis hin zu Schlaganfall- oder Parkinson-Patienten. Zu Letzteren hält er fest: „Wenn sie beispielsweise medikamentös neu eingestellt wurden, sind sie oft in einer schlechten Verfassung. Da kann man über das Stammhirn sofort helfen.“


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