Korrektur-Funktion kommt: Twitter startet Bezahlmodell

Schon seit längerem denkt Twitter darüber nach, zusätzliche Einnahmen durch ein Abo-Modell zu generieren. Nun bringt die Social-Media-Plattform Twitter Blue an den Start. Vorerst aber nur in Kanada und Australien. Die Bezahl-Version wartet mit einigen neuen Funktionen auf.

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Twitter verdient sein Geld bisher nur mit Werbung. Das soll sich bald ändern.
© ALASTAIR PIKE

Washington – Twitter bringt seinen ersten kostenpflichtigen Abo-Service an den Start. Das Produkt namens Twitter Blue gibt es zunächst in Kanada und Australien und soll im Laufe der Zeit auch auf andere Märkte ausgedehnt werden, teilte Twitter mit. Die Kosten für den Dienst werden 3,49 kanadische Dollar pro Monat bzw. 4,49 australische Dollar monatlich betragen.

Die künftigen Twitter-Blue-Abonnenten könnten einige zusätzliche Funktionen nutzen. Sie werden künftig unter anderem 30 Sekunden lang fertige Tweets verändern können. Außerdem können sie gespeicherte Tweets in „Lesezeichen"-Ordnern besser organisieren und bekommen eine eigene Kundenbetreuung.

Twitter verdient sein Geld bisher mit Werbung. Das bedeutet in der Praxis, dass Werbekunden ihre Tweets als Anzeigen in die Timelines der Nutzer bringen können, die sie nie abonnieren. Über zusätzliche Einnahmen aus einem Abo-Modell dachte Twitter schon seit längerer Zeit nach.

Auch ästhetische Neuerungen

Mit der neuen Redigier-Funktion erfüllt Twitter nicht den Wunsch vieler Nutzer nach der Möglichkeit, die Beiträge nachträglich verändern zu können. Vielmehr kann man die Veröffentlichung der Tweets um bis zu 30 Sekunden hinauszögern – und sie in dieser Zeit noch anpassen. Für Abo-Kunden gibt es außerdem auch ästhetische Neuerungen wie die Möglichkeit, das Symbol der Twitter-App und das Farbdesign in der Anwendung anzupassen.

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„Im Rahmen der ersten Phase des Rollouts sollen Erkenntnisse gesammelt werden, wie das Twitter-Erlebnis noch individueller, ausdrucksstärker und insgesamt besser gemacht werden kann", verkündet das Unternehmen. Die allgemeine Nutzung der Social-Media-Plattform soll aber weiterhin kostenlos bleiben. (dpa)


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