Prinz Harry: Queen hat Namensgebung von Tochter Lilibet befürwortet

Prinz Harry und seine Frau wehren sich gegen in Medien verbreitete Vorwürfe, sie hätten die Queen bei der Namensgebung ihrer Tochter übergangen.

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Prinz Harry und Herzogin Meghan haben ihrer Tochter den Spitznamen von Harrys Großmutter gegeben.
© MICHELE SPATARI

Los Angeles – Prinz Harry und Herzogin Meghan haben sich gegen Vorwürfe gewehrt, sie hätten Queen Elizabeth II. bei der Namensgebung ihrer Tochter Lilibet übergangen. Die 95-jährige Monarchin trägt den Spitznamen Lilibet seit Kindheitstagen innerhalb der Familie. „Der Herzog (Harry) hat mit seiner Familie vor der Bekanntgabe gesprochen, seine Großmutter war das erste Familienmitglied, das er angerufen hat“, sagte eine Sprecherin des Paares am Mittwoch.

Während dieses Gesprächs habe er die Hoffnung geäußert, das Mädchen zu Ehren seiner Großmutter Lilibet zu nennen, so die Sprecherin weiter. Sie fügte hinzu: „Hätte sie das nicht unterstützt, hätten sie den Namen nicht verwendet“. Zuvor hatte die BBC unter Berufung auf Palastkreise berichtet, das Paar habe die Königin nicht in die Entscheidung miteinbezogen. Der Palast wollte sich zu dem Thema nicht äußern.

Die Tochter von Harry (36) und Meghan (39), die neben Lilibet auch den Namen Diana trägt, war am vergangenen Freitag in einer Klinik in Kalifornien zur Welt gekommen. Das Paar hatte sich bereits im vergangenen Jahr mit seinem inzwischen zwei Jahre alten Sohn Archie aus der engeren Königsfamilie zurückgezogen und war in die USA umgesiedelt. Seit einem Aufsehen erregenden Interview der beiden, bei dem sie sich über mangelnde Unterstützung der Royals und über Rassismus beklagten, ist das Verhältnis zur Königsfamilie getrübt. (dpa)


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