Lebenshilfe Tirol pflanzt „bunten Wald“ für den Klimaschutz

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In den nächsten Jahren sollen in vielen Regionen junge Bäume gepflanzt werden und einen „Bunten Lebenshilfe Wald“ bilden.
© Lebenshilfe Tirol

Innsbruck – Die Lebenshilfe Tirol will als Klimabündnispartnerin ihre gesellschaftliche Verantwortung ernst nehmen und hat Themen wie Umwelt, Ressourcen und Nachhaltigkeit fest in ihrer Identität verankert. „Menschen mit Behinderungen sowie Mitarbeiter können auch selbst etwas tun und sich aktiv am Klimaschutz beteiligen“, erklärt Georg Willeit, Geschäftsführer der Lebenshilfe Tirol gem. GmbH, zu einem begonnenen Projekt: 460 Nadel- und Laubbäume wurden kürzlich gemeinsam mit Forstspezialisten in mehreren Regionen gepflanzt. In Teams wurden Löcher gegraben, die Bäume eingepflanzt und mit Pfosten gestützt, vor drohendem Wildverbiss geschützt und zusätzlich mit einem Namensschild versehen. In Partnerschaft mit dem Tiroler Forstverein und den Bezirksforstinspektionen sollen in den nächsten Monaten und Jahren tirolweit möglichst viele Bäume gepflanzt werden und in der Folge einen „Bunten Lebenshilfe Wald“ fest wurzeln und wachsen lassen.

„Jetzt habe ich meinen ersten eigenen Baum gepflanzt, zu dem ich immer wieder kommen kann“, berichtete etwa Evelyn Nagl aus Innsbruck. „Das war gar nicht so schwer. Das könnt ihr auch machen.“

Josef Walch von der Bezirksforstinspektion Reutte zeigte sich begeistert: „Eine Aufforstungsaktion mit der Lebenshilfe ist eine tolle Begegnung im Wald, die sehr gut in die Woche des Waldes und zum Klimaschutz passt. Die Pflanzung von klimafitten Baumarten wie zum Beispiel der Linde oder der Eiche auf dem Sintwag haben wir als nachhaltige Aktion geplant. Aufgrund der Nähe des Sintwags zum Standort der Lebenshilfe Reutte können die Menschen mit Behinderungen die weitere Entwicklung der eingesetzten Bäume sehr gut weiterverfolgen.“ (TT)

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