Plus

Antiterror-Poller sollen das Innsbrucker Stadtbild nicht verschandeln

Nach mehreren Verzögerungen sollen die Sicherheitspoller für die Innenstadt nun umgesetzt werden – aber auf eine hübsche Art und Weise.

  • Artikel
  • Diskussion
Wie eine Alternative zu klassischen Schutzpollern in Fußgängerzonen aussehe­n könnte, zeigt die Stadt Graz.
© Wex

Von Denise Daum

Innsbruck – In der Innsbrucker Stadtpolitik gingen wieder einmal die Emotionen hoch. Dieses Mal wegen der so genannten Sicherheitspoller. Dass Bauten zur Abwehr von Terrorangriffen mit Fahrzeugen an neuralgischen Punkten in der Innenstadt installiert werden sollen, wurde grundsätzlich ja schon vor Jahren beschlossen. Heftig diskutiert wurde bei der Stadtsenatssitzung am Mittwoch, wer denn nun schuld sei, dass es diese Poller in der Maria-Theresien-Straße und den Eingängen zur Altstadt bislang immer noch gibt. Für Stadträtin Christine Oppitz-Plörer (FI) und Vizebürgermeister Markus Lassenberger (FPÖ) liegt die Verzögerung eindeutig an Bürgermeister Georg Willi (Grüne) persönlich: „Er will die Poller in Wahrheit nicht und blieb deshalb drei Jahre lang untätig“, ärgert sich Lassenberger.


Kommentieren


Schlagworte