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Gesund durchs Arbeitsleben: Was bei der betrieblichen Vorsorge wichtig ist

Am 10. Juni 1980 wurde das Arbeitsmedizinische Zentrum in Hall gegründet. Als erste Einrichtung seiner Art in Österreich bot es Präventionsmedizin für Betriebe an.

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Unfallverhütung durch Schutzausrüstungen, Nichtraucherschutz, Bildschirmarbeit und Stressprävention sind Themen der Vorsorgemedizin.
© TRM, Imago

Von Nicole Strozzi

Hall i. Tirol – „Arbeitsmedizin ist Präventionsmedizin.“ Diesen Satz hat Imma Baumgartner verinnerlicht, denn er stammt von ihrem Vater, der sich bereits vor Jahrzehnten für betriebliche Gesundheitsvorsorge engagiert hat. Egmont Baumgartner war Betriebsarzt in den Tiroler Rohren. Am 10. Juni 1980 gründete er das Arbeitsmedizinische Zentrum in Hall. Das AMZ bot als erste Einrichtung dieser Art in Österreich arbeitsmedizinische Versorgung und Beratung für Betriebe unterschiedlicher Branchen an. Heute gibt es bundesweit rund 50 AMZ. „Anfänglich, als das Zentrum noch eng mit den Röhrenwerken verknüpft war, standen Sicherheit, Unfallverhütung und Schutzausrüstungen im Vordergrund“, erzählt AMZ-Präsidentin Imma Baumgartner angesichts der heutigen 40-Jahr-Feier, die Corona-bedingt um ein Jahr verschoben wurde. Die Metaller, die an Schmelzöfen arbeiteten, benötigten u. a. Schutzbrillen, damit kein Splitter in die Augen gelangte. Sie brauchten gutes Licht und einen sicher ausgestatteten Arbeitsplatz. Im Laufe der Zeit hat sich die Arbeit des AMZ erweitert und auch verändert.


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