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Tiroler Missbrauchsopfer des Systems Nowak-Vogl fordert Schadenersatz

Opfer der Kinderbeobachtungsstation von Maria Nowak-Vogl macht 20.000 Euro gegenüber dem Land geltend.

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Das System Nowak-Vogl zerstörte viele Kinder.
© APA

Von Peter Nindler

Innsbruck – Seit dem Vorjahr kann das Land Tirol in zivilrechtlichen Verfahren gegenüber ehemaligen Opfern von psychischer, physischer oder sexualisierter Gewalt in Heimen des Landes verzichten. Das Land übernimmt gleichzeitig die Verantwortung für Institutionen an der Klinik, wie der berüchtigten psychiatrischen Kinderbeobachtungsstation von Maria Nowak-Vogl. Von den 1950er- bis zu den 1970er-Jahren war sie neben den Institutionen der Jugendwohlfahrt und den Erziehungs- und Kinderheimen die dritte Säule des Fürsorgeerziehungsregimes des Landes Tirol. Zuerst außerhalb der Klinik, 1979 wurde die Beobachtungsstation in das Innsbrucker Klinikareal integriert.


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