DFB verhängte Sperre und Geldstrafe über Stuttgart-Stürmer Silas

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Stürmer Silas Katompa Mvumpa vom deutschen Bundesligisten VfB Stuttgart wegen unsportlichen Verhaltens für drei Monate gesperrt.

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Zudem muss der Kongolese eine Geldstrafe in der Höhe von 30.000 Euro zahlen, wie der Verband am Freitag mitteilte. Der Spieler und sein Club haben dem Urteil zugestimmt. Es ist damit rechtskräftig.

Der VfB hatte am Dienstag öffentlich gemacht, dass der Offensivmann bisher unter falschem Namen gespielt hat und ein Jahr älter ist als bisher angegeben. Zuvor hatte sich der elffache Torschütze der vergangenen Saison, der für die Schwaben bisher als Silas Wamangituka aufgelaufen war, den Clubverantwortlichen anvertraut. Er sei "Opfer von Machenschaften seines ehemaligen Spielervermittlers" geworden, schrieb der VfB. "Sein Geständnis wirkte sich strafmildernd aus, ebenso wie die Tatsache, dass er auch mit seiner wahren Identität eine Aufenthaltserlaubnis und ein Spielrecht als Profifußballer in Deutschland erhalten hätte", heißt es nun in der DFB-Mitteilung.

Der VfB hatte den Stürmer 2019 für rund acht Millionen Euro Ablöse vom Paris FC geholt. Nach Angaben der Stuttgarter lebte er während seiner Zeit in Paris in einem Abhängigkeitsverhältnis zu dem Berater und habe "augenscheinlich" weder auf sein Konto noch auf seine Papiere Zugriff gehabt. Der 22-Jährige wird nach einem im März erlittenen Kreuzbandriss wohl erst im Herbst sein Comeback geben. Die vom DFB verhängte Sperre gilt bis einschließlich 11. September. (APA, dpa)


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