Anzeigen um Achenseebahn verdampften, Hauser schießt in Wolfsdebatte scharf

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NR Gerald Hauser (FPÖ) sieht beim Thema Wolf auch den Bund in der Pflicht.
© Rudy De Moor

Im Vorjahr dampften Giftpfeile aus der Achenseebahn. Der in Salzburg ansässige Verein „Die Rote Elektrische“ hatte in einer Sachverhaltsdarstellung an die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft den Verdacht des Amtsmissbrauchs der zuständigen Landespolitiker LHStv. Josef Geisler (VP) und Verkehrsreferentin LHStv. Ingrid Felipe (Grüne) geäußert. Weil dort offenbar das seinerzeitige Ende der Bundesförderung maßgeblich hintertrieben worden sei. Der Verein sieht sich als selbst ernannter Schutzschirm für die Achenseebahn. Die Anzeigen haben sich jetzt aber in Luft aufgelöst, sie verdampften sozusagen.

Hauser (FPÖ) drängt auf rasche Lösung für Wolf-Problem

Anlässlich der Diskussion in Tirol um 37 von Wölfen gerissenen Schafen pocht der Tiroler FPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerald Hauser darauf, auch auf Bundesebene zu handeln. „Während die ÖVP in Tirol die Entnahme der Wölfe fordert, hat sie einen diesbezüglichen FPÖ-Antrag im Nationalrat bereits im Jahr 2020 abgelehnt. Wir werden der ÖVP schon in Kürze wieder die Gelegenheit geben zu zeigen, ob sie sich auch auf Bundesebene für die Bauern in Tirol einsetzt“, sagt Hauser.

Der FPÖ-Tourismussprecher betont, dass die Bestellung der Almen mit Schafen sowohl für Einheimische als auch für den Tourismus von großer Bedeutung sei. „Wir stehen vor einer entscheidenden Saison für den Tiroler Tourismus und daher muss das Wolf-Problem so rasch wie möglich gelöst werden. Es liegt daher einzig und allein an der ÖVP, dass die Wölfe bei Angriffen auf Schafe auch entnommen werden können“, so NR Hauser. (pn, TT)

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