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TT-Leitartikel zur Schulpsychologie: Kleine Schritte reichen nicht

Seit Jahren hat die Bildungspolitik die psychologische Betreuung im schulischen Umfeld vernachlässigt. Das rächt sich.

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Tirol hat zu wenige Stellen in der Schul­psychologie. Kein Wunder, nach über einem Jahr Pandemie, Home-Schooling, Isolation und fehlenden sozialen Kontakten, mag man meinen. Falsch. Diese Schlagzeile stammt aus dem Jahr 2013. Und seither hat sich, was die Stellen betrifft, nicht wirklich viel getan. Dreieinhalb Dienstposten mehr gibt es mittlerweile. Für ganz Tirol. Für rund 95.000 Schüler. Neun Jahre später will das Bildungsministerium die Zahl der Psychologen an den Schulen um 20 Prozent erhöhen. Das klingt nach einem Tropfen auf den heißen Stein.


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