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Tiroler Fitnessstudios nach der Öffnung: „Härteste Aufgabe steht uns noch bevor"

Kein Workout wegen Corona, doch einige Fitnessstudios zogen weiterhin Beiträge ein. Andere, die auch in schweren Zeiten fair blieben, wollen sich von den schwarzen Schafen abgrenzen.

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Die Fitnessstudio-Betreiber hoffen auf die Rückkehr ihrer Kunden.
© iStock

Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck, Hall i. T. – Die Rechtssprechung ist eindeutig: Kann keine entsprechend­e Gegenleistung erbracht werden, müssen auch keine Beiträge bezahlt werden. Dass manche Betreiber von Fitnessstudios in Österreich während des Lockdowns trotzdem monatlich Beiträge ihrer Mitglieder einzogen, ließ wie berichtet die Konsumentenschützer von Arbeiterkammer und Verein für Konsumenteninformation aktiv werden.

Nun wehren sich jene, die sich auch in für sie sehr schweren Zeiten fair verhielten. Alois Fauster, Geschäftsführer des Alfa-Fitnesscenters in Innsbruck und Branchensprecher der Tiroler Fitnessbetriebe, verweist auf österreichweite Erhebungen in der Branche, die ergaben, dass mehr als 60 Prozent aller Betriebe in den Monaten der Schließung keinerlei Beiträge abgebucht haben. „Viele sind dadurch in eine wirtschaftlich schwierige Situation geraten.“


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